Gepostet am
28/2/2023

Das 1×1 des Social Commerce auf YouTube

YouTube zieht mit und plant, in den wachsenden Social-Commerce-Markt zu investieren. Die Videoplattform, die zur Alpha-Gruppe gehör, testet bereits ein Affiliate-Marketing-Programm und hat das Projekt "From YouTube to You", um Influencer*innen und Marken beim Verkauf von Produkten zu unterstützen, während die Einführung dieser Social-Commerce-Funktionen dazu dienen soll, dass die Einnahmequellen diversifiziert werden.

Frau in einem Lagerhaus mit Kleidern und Kartons, die eine Bestellung vorbereiten

Key-Takeaways

  • YouTube investiert in den wachsenden Markt des Social Commerce und bietet bereits verschiedene Funktionen an, um Influencer*innen und Marken zu unterstützen.
  • Die Einführung von Social-Commerce-Funktionen dient dazu, die Einnahmequellen von YouTube zu diversifizieren und sich von anderen Plattformen zu unterscheiden.
  • Die Social-Commerce-Funktionen von YouTube sind direkte Shopping-Funktionen wie anklickbare Produktlinks und Shoppable Ads.
  • Influencer-Marketing ist ein wichtiger Treiber des Social Commerce, und Marken können von „shoppable“ Galerien, UGC und Influencer-Marketing profitieren, um ihre Umsatzchancen zu steigern.

Laut einem Interview der Financial Times mit General Manager von YouTube Shopping Michael Martin plant YouTube, die Investitionen in Shopping-Programme zu vertiefen, um den wachsenden Markt für Social Selling zu erobern. Die Plattform testet bereits ein Affiliate-Marketing-Programm mit einigen US-amerikanischen Creator*innen, bei dem sie ihnen eine Provision für den Verkauf von Produkten zahlt. Von diesem Programm profitieren YouTube, Kreativschaffende und Marken, da sie alle drei einen Teil des Umsatzes teilen. YouTube hat außerdem sein Projekt „From YouTube to You“ eingeführt, indem beliebten Influencer*innen in einer Reihe von Videos, Live-Streams und Shorts kuratierte Geschenkvorschläge, exklusive Produktvorstellungen und Deals anbieten.

In 2023 plant YouTube, Urheber*innen 45% der Einnahmen zu zahlen, die durch die Einblendung von Werbung zwischen Shorts in den USA, Indien, Brasilien, Kanada und Australien erzielt werden. Das Unternehmen will sich auf die besten Monetarisierungsmöglichkeiten für Creator*innen auf dem Markt konzentrieren und sie sich gegebenenfalls von anderen Plattformen (stark) unterscheiden. Diese Investition in den Social Commerce ist Teil eines umfassenderen Trends von Technologieunternehmen, darunter Amazon und Meta, die versuchen, soziale Medien und Shopping zu kombinieren, wobei zuletzt TikTok sein eCommerce-Programm in den USA vorstellte.

Finden Sie ein Beispiel für eine Influencer-Marketingkampagne mit Social Commerce auf Influencer-Marketing Blog von Kolsquare: Social Commerce: eine gute Karte für Ihre Weihnachtskampagnen

Was bedeutet Social Commerce auf YouTube?

Social Commerce ist die Nutzung von Social-Media-Plattformen und -Netzwerken für den Verkauf und die Werbung für Produkte und Dienstleistungen. Es geht um die Integration von E-Commerce in den sozialen Medien, um ein nahtloses Einkaufserlebnis für die Verbraucher*innen in ihren Social-Media-Feeds und -Interaktionen zu schaffen.

YouTube spielt als beliebte Social-Media-Plattform eine wichtige Rolle beim Social Commerce. Für die Videoplattform ist Social Commerce hauptsächlich ein Marketing- und Werbeinstrument, bei dem Influencer*innen oder Creator*innen Produkte und Dienstleistungen in gesponserte Videos oder Produktbewertungen bewerben. Integrierter E-Commerce auf YouTube, aka Social Commerce, äußert sich in Form von direkten Shopping-Funktionen wie anklickbare Produktlinks und Shoppable Ads, die es den Zuschauer*innen ermöglichen, Produkte direkt in den Videos zu kaufen.

Die Erweiterung der Social Commerce Funktionen auf YouTube sind die Reaktion des Unternehmens auf die sich abschwächende Wirtschaft und einen schwachen digitalen Werbemarkt, um die Einnahmequellen zu diversifizieren. YouTube plant für 2023 die Einführung von zwei Pilot-Shopping-Programmen,

  • Darunter das vorher bereits angesprochene „Affiliate-Marketing“-Programm, bei dem die Creator*innen, die Produkte verkaufen, eine Provision erhalten, und eine
  • „Shoppable Shorts“-Funktion, die in den USA, Indien, Brasilien, Kanada und Australien verfügbar ist.

Vorteile von Social Commerce auf YouTube

Der Erfolg auf dem Social-Commerce-Markt hängt  in der Regel von der Beziehung zwischen den Influencer*innen und ihren Follower*innen ab. YouTube konzentriert sich auf jüngere Nutzer der Generation Z, die „videobasierte Interaktionen ohne Fragen“ bevorzugen, und hat mehr als 1,5 Milliarden monatliche Nutzer*innen auf seinem Shorts-Kanal, was die eine Milliarde Nutzer*innen auf TikTok übertrifft. Während YouTube Live-Shopping erprobt hat, konzentriert sich die Plattform bisher aber auf Märkte, in denen es populär geworden ist, wie etwa Südkorea.

Marken können vom Social Commerce profitieren, indem sie “shoppable” Galerien erstellen, Produkte in Posts markieren und Influencer-Marketing und nutzergenerierte Inhalte (UGC) einbinden. Influencer-Marketing bringt Ihre Marke in eine engagierte Community, die sich Dank der Empfehlung der Influencer*innen für Ihr Produkte interessieren. Wenn diese Ihre Produkte dann direkt mit wenigen Klicks kaufen können, steigern Sie Ihre Umsatzchancen enorm.

Kolsquare-Tipp: Erfolgreiche Marken nutzen den Wert ihrer Influencer-Inhalte auch außerhalb der sozialen Medien und integrieren sie in andere Marketingkanäle wie E-Mail und Website-Anzeigen.

Generell ist Influencer-Marketing ein wichtiger Treiber des Social Commerce. Beispielsweise hat Pixlee TurnTo’s 2022 Influencer Trend Report herausgefunden, dass 80% der Influencer*innen regelmäßig Produkte von Marken verwenden, mit denen sie eine Partnerschaft eingegangen sind.

3 Best Practice von Social Commerce auf YouTube

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Social Commerce auf YouTube und Influencer-Marketing sind für Marken zu wichtigen Strategien geworden ist, um ihre Zielgruppe zu erreichen und mit Interaktion mit den Produkten zu fördern. Da sich die Verbraucher*innen ohnehin mehr denn je den sozialen Medien zuwenden, um Produktempfehlungen und Inspirationen zu erhalten, müssen sich Marken darauf einstellen, ihre Kunden dort zu treffen, wo sie sind. In diesem Zusammenhang zeigen die folgenden Beispiele, wie wichtig es ist, nutzergenerierte Inhalte, Werbegeschenke, Videomarketing, Kundenfeedback, Social Proof und erfahrungsbasierte Inhalte zu nutzen, um den Umsatz und die Markenbekanntheit auf Social-Media-Plattformen wie YouTube zu steigern.

CLUSE ist eine Schmuck- und Uhrenmarke, die ihren Social-Media-Feed erfolgreich in ein digitales Schaufenster verwandelt hat. Die Social-Media-Präsenz der Marke ist wie eine gut geölte Maschine, die den Verkauf ankurbelt, mit Hashtags und Links, die die Follower*innen zu ihrem Shop zurückführen. Die Marke hat Social Shopping mit großem Erfolg genutzt, und Unternehmen können von ihrem Beispiel lernen, indem sie unter anderem nutzergenerierte Inhalte nutzen, um ein persönlicheres und ansprechenderes Einkaufserlebnis zu schaffen.

Sinless Beauty hat sich die Macht von Werbegeschenken zunutze gemacht, um Engagement und Sichtbarkeit zu steigern. Indem sie ein Gewinnspiel starteten, haben sie ihre Follower*innen dazu ermutigt, Inhalte zu teilen und Sinless Beuty zu markieren. Gleichzeitig konnten sie testen, welche Hashtags für ihr Zielpublikum am relevantesten sind. Werbegeschenke sind eine hervorragende Möglichkeit für Marken, ihre Follower*innen einzubinden und den Traffic auf ihren Social-Media-Seiten zu erhöhen.

Burberry ist eine Luxusmarke, die in letzter Zeit vor allem durch kreative und visuell beeindruckende, ja künstlerische Videos die Aufmerksamkeit der Nutzer*innen und Verbraucher*innen auf sich zieht.

Für Marken aus dem Luxussektor ist es natürlich schwieriger, Interessierte dazu zu bringen, hochpreisige Produkte direkt über die sozialen Netzwerke zu kaufen. Potenzielle Burberry-Kund*innen erwarten ein anderes Kauferlebnis, weshalb Sie Ihre Zielgruppe selbstverständlich genau verstehen müssen. Abschließend wollen wir damit sagen, dass Social Commerce eine vielversprechende Chance, aber nicht für jede Marketingstrategie geeignet ist.

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