Gepostet am
1/6/2022

Snapchat präsentiert neue Features und rückt den Fokus auf AR-Shopping

Auf dem diesjährigen Snap Partner Summit stellte das US-amerikanische Kamera- und Medienunternehmen Snap Inc. die neuesten Features für ihre Plattform Snapchat vor. Updates variieren von einem Snap 3D Asset Manager bis hin zu einem Kamera Kit für AR-Shopping oder einem Director Mode. Finden Sie jetzt auf dem Kolsquare Blog alle Details zu Snapchats neuen Produkten für das Jahr 2022.

Snapchat-Logo

Der Snapchat Produkt-Roadmap umfasst folgendes:

  • Eine Drohne namens Pixy, die ohne Controller auskommt und ein Taschenformat hat, speichert alle Aufnahmen in der sogenannten Snapchat Library “Memories”.
  • Creator können Dank der Lens Cloud kostenlose Snapchat-Lenses oder Filter über eine Internet-Cloud-Datenbank erstellen und speichern.
  • Snapchat kooperiert mit Live Nation, um große Konzerte wie das Lollapalooza in Chicago und das Wireless Festival in London in AR zu transformieren, dies soll exklusiv auf Snapchat verfügbar sein.
  • Innovationen wie Kamera Kit bieten einige Möglichkeiten für AR-Shopping. Dress Up erlaubt AR-Fashion und damit virtuelle Anprobe Erlebnisse, während Real-Time Pricing und mehr Produktdetails für User bereitgestellt werden.
  • Dual Mode Editing Tools des Director Modes ermöglichen es Nutzern, Bilder und Videos sowohl mit der vorderen als auch der hinteren Kamera aufzunehmen.
  • Dynamic Stories ist das neue Discover-Format, das den RSS-Feed eines Partners nutzt, um automatische Storys aus bereits veröffentlichten Content aus dem Web zu erstellen.

Snapchat vs. TikTok

Selbstverständlich konkurrieren alle Social Media Plattformen um User und Downloads. In der Branche wird Snapchat oft mit TikTok verglichen, da die Zielgruppe beider Plattformen vor allem die Generation Z ist. Diese beschreibt die ersten Digital Natives, deren Kommunikationswege hauptsächlich online geprägt sind.

Während 323 Millionen User auf Snapchat täglich über vier Milliarden Fotos und Videos an Freunde schicken, nutzen mittlerweile eine Milliarde Nutzer weltweit TikTok für täglich durchschnittlich 56 Minuten um kurze Videos zu erstellen, zu sehen oder zu teilen.

Noch gehört die Generation Z eindeutig nicht zu den einkommensstärksten Zielgruppen, doch eine starke Markenbindung schon jetzt kann als Marketingstrategie langfristig funktionieren. Deshalb sollten sich Marketer genau überlegen, welche Plattform sie für die nächste Kampagne verwenden wollen.

Aus demselben Grund machen die Netzwerke selbst ihr Angebot attraktiver für Unternehmen, die dann dort ihre Brand Awareness steigern können.

Lesen Sie hier auf dem  Kolsquare Blog wie Sie Ihre Brand Awareness steigern können.

Ein soziales Netzwerk wie Snapchat kann also durchaus von Wert sein für die nächste Kampagne, da die App verschiedene Formate für Ads bietet. Das Setup von Kampagnen, sowie das erweiterte Zielgruppen-Targeting und Ad-Formate wie Collection-Ads, Story Ads oder sogar Filter- und AR-Ads lassen sich im Snapchat Business Manager finden.

Der Director Mode mit dualer Kamerafunktion

Während Instagram mit dem Launch der Instagram Reels versucht, TikToks Vorsprung bezüglicher vertikaler Videos aufzuholen, hat Snapchat mit Spotlight zum ersten Mal in der Geschichte des Unternehmens ein anderes soziales Netzwerk kopiert. Nun soll der Director Mode es Creator vereinfachen, kurze Videos auf der Plattform zu veröffentlichen.

Wie bereits gesagt, ermöglicht die Dual-Kamera Nutzer die Verwendung der Front- und Rückkamera gleichzeitig. Bisher verwendet nur die neue App BeReal diese Funktion. Neben der Snap eigene Editing App Story Studio, richtet sich der Director Mode jetzt eher an professionelle Creator um die Unterhaltungsinhalte auf der App voranzutreiben. Diese Neuheit erinnert stark an TikToks Creative Tool Organizer, was womöglich auch davon herrührt, dass Snap den Director of Content leading Spotlight Sam Corrao Clanon den Chinesen abgeworben hat.

Via TechCrunch

AR-Shopping Innovation bei Snapchat

Des Weiteren soll in diesem Beitrag noch ein Blick auf die Neuerungen bezüglich AR geworfen werden, denn wo online sozialisiert wird, soll auch geshoppt werden können und zwar am besten mit nur einem Klick. Doch während viele Apps an Produktkatalogen und Tags arbeiten, treibt es Snap noch einen Schritt weiter. Denn die Plattform verwandelt Handys in virtuelle Einkaufszentren oder Kleiderschränke, indem die AR try-on Features erweitert werden.

Dress-Up soll nicht nur ein Produkt-Feed-Shopping-Tab sein, wie Snaps Leiterin für AR-Strategie und Produktmarketing in einem Interview sagt. Natürlich geht es auch hier ums Kaufen, denn diese Möglichkeit besteht immer per Klick, doch Mode solle auch Spaß machen.

Bild von Snap via Verge

Snap erklärt zudem, AR-Shopping Lenses könnten viel mehrere potenzielle Käufe generieren, denn schon jetzt haben 250 Millionen Nutzer solche schon mehr als fünf Milliarden Mal benutzt. Too Faced Cosmetics beispielsweise weiß diese Entwicklung für sich zu nutzen, denn nach dem Kauf eines Produktes hört es nicht auf, im Gegenteil.  Nutzer können also mit diesem AR-Filter die neuesten Lidschattenpaletten mit der Snapchat-Kamera scannen

Für Creator gibt es neue Möglichkeiten im Snapchat Lens Studio, während die Lens Cloud eine neue Sammlung von Backend-Diensten bietet, die die Arten von AR-Experiences in den Lenses erweitert. Marken können durch 3D Asset Manager, AR-Image Processing Technology und AR-Shopping Templates im Lens Web Builder neue Wege der Vermarktung ihrer Produkte erkunden. Mit dem Kamera-Kit für AR-Shopping schließlich wird die AR-Anprobe und Produktvisualisierung direkt in den Apps der Verbraucher integriert.  

Ebenso erwähnenswert in diesem Kontext ist der Screenshop, der nun eine prominentere Platzierung innerhalb der Snap-Kamera bekommt. Nutzer können so ein Produkt oder das Outfit von Freunden scannen, woraufhin Snapchat ihnen Kaufempfehlungen von hunderten von Marken bringt.

Außerdem können Marken und Einzelhandelspartner jetzt mit verbesserten Analysen für die Shopping-Lenses rechnen. Verbraucher profitieren zudem von Pricing in Echtzeit, da wichtige Informationen zu den Produkten schnell aktualisiert werden.

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