Jan 2023 / Blog / Influencer Marketing Strategie

Diese Tipps helfen Ihnen, Fake-Influencer zu identifizieren

In einer Zeit von Fake-News ist es nicht ungewöhnlich, dass auch manche Influencer*innen ihren Einfluss willentlich erkaufen oder zumindest zu einem gewissen Anteil von falschen Follower*innen abonniert worden sind. Deshalb ist es für Marken und Marketer*innen überaus wichtig zu wissen, wie sie nicht auf einen Scam hereinfallen. Lernen Sie alles über Fake-Influencer*innen in diesem Beitrag und nutzen Sie den Kolsquare Credibility Score, um falsche Accounts zu identifizieren.

Key-Takeaways

  • Die Zusammenarbeit mit Fake-Influencer*innen kann dem Ruf Ihrer Marke nachhaltig schaden:
    • Nicht nur die Influencer*innen, aber auch Sie können stark an Glaubwürdigkeit und Authentizität verlieren.
    • Sie verschwenden unnötig Marketingbudgets.
    • Die Reputation Ihrer Marke sowie der gesamten Influencer-Marketingbranche kann nachhaltig negativ beeinflusst werden.
  • Der Kolsquare Credibility Score gibt eben an, wie glaubwürdig und authentisch Influencer*innen sind. Demnach können Sie sich auf die Zahl von 0 (völlig unglaubwürdig) bis 100 (absolut glaubwürdig) verlassen. 

 

Trotz dem Trend hin zum Influencer-Marketing muss Kooperation von Marken mit Influencer*innen nicht immer nur positiv sein. Zweifelsohne, Influencer-Marketing gewinnt auch in 2023 weiter an Bedeutung und viele Marken werden Ihre Marketingbemühung sogar ganz auf die sozialen Medien lenken. Doch Fake-Follower*innen und Fake-Influencer*innen sind ein wachsendes Problem in der Welt des Influencer-Marketings.

Demnach sollten Sie nicht überstürzt eine neue Zusammenarbeit eingehen, da Sie einem Scam aufsetzen könnten. Wie können Sie also diesen Faux-pas vermeiden und sicherstellen, nur mit aufrichtigen Influencer*innen zusammenzuarbeiten? Verstehen Sie mit uns erst, was genau es heißt, wenn Influencer*innen Fake-Follower*innen haben. Daraufhin bekommen Sie Tipps von uns, wie Sie solche Influencer*innen identifizieren und dann als Konsequenz vermeiden können. 

Schon im Juli 2022 veröffentlichten wir auf dem Kolsquare Blog einen Artikel, der Ihnen helfen sollte, Fake-Influencer*innen zu identifizieren. Außerdem gehen wir darin auch überblicksartig auf die rechtlichen Konsequenzen von Betrug im Internet ein.

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Was sind Fake-Follower?

Fake-Follower*innen oder Fake-Influencer*innen sind Personen oder Konten in den sozialen Medien, die ihre Followerschaft oder die Zahl ihres Engagements künstlich aufblähen, um beliebter oder einflussreicher zu erscheinen, als sie tatsächlich sind. Fake-Influencer*innen können also zum Beispiel Follower*innen kaufen, Bots einsetzen oder gefälschte Konten erstellen.

Um die Zusammenarbeit mit unechten Follower*innen und unechten Influencer*innen zu vermeiden, können Marken und Werbetreibende verschiedene Tools und Techniken einsetzen, um die Authentizität der Follower*innen eines Influencers zu überprüfen. Lesen Sie dazu gleich mehr in diesem Beitrag.

Die Kehrseite des Influencer-Marketings: das sind die Konsequenzen einer Zusammenarbeit mit Fake-Influencern

Das Problem dabei ist, dass Marken und Werbetreibenden so vorgaukelt bekommen, dass sie ein größeres und engagierteres Publikum erreichen können, als es tatsächlich der Fall ist. Dies kann zu verschwendeten Marketingbudgets und unwirksamen Kampagnen führen.  

Gehen wir davon aus, dass Sie nicht selbst aktiv für Follower*innen bezahlen, sondern eine unwissend eine Partnerschaft mit Influencer*innen eingehen, deren Publikum zum Teil erkauft ist. Andernfalls sollten Sie aus ethischen Gründen nämlich sofort aufhören, falls das bisher Teil Ihrer Strategie war und Sie noch nicht entlarvt wurden.

Sie denken vielleicht außerdem, inwiefern Fake-Influencer*innen schaden, wenn niemand weiß, dass Sie für Ihr Publikum ganz nach dem Motto “Fake it ‘till you make it” gezahlt haben. Doch Unehrlichkeit kann (und wird) genau wie im wirklichen Leben negative Konsequenzen haben. Schlussendlich können Sie durch eine Kooperation mit Fake-Influencer*innen einen verringerten oder keinen ROI und eine geringe oder nicht vorhandene Konversionsrate haben. Auch Ihr Engagement wird mit hoher Wahrscheinlichkeit im Keller sein, denn auch wenn Sie für Kommentare bezahlen, gehören die Profile natürlich nicht zu echten, aktiven Nutzer*innen, sondern heucheln nur Interesse. Das verfälscht daraufhin auch Ihre Statistiken, können Sie sich immerhin nicht auf die demographischen Daten Ihres Publikums verlassen. 

Darüber hinaus können gefälschte Follower*innen und gefälschte Influencer*innen auch dem Ruf legitimer Influencer*innen sowie der allgemeinen Glaubwürdigkeit der Influencer-Marketingbranche schaden.

Ein bemerkenswertes, negatives Beispiel für die Zusammenarbeit einer Marke mit Fake.Influencer*innen ist die Kosmetikmarke L’Oréal. In 2017 kam raus, dass die Influencer*in, die ein beachtliches Publikum auf Instagram hatte, Bots einsetzte, um die Zahl ihrer Follower*innen künstlich aufzublähen. Nachdem sie ertappt wurde, beendete L’Oréal die Partnerschaft mit der Influencerin und gab eine Erklärung ab, in der die Verwendung von gekauften Follower*innen verurteilt wurde. 

Mit diesen vier Tipps erkennen Sie Fake-Influencer oder Fake-Follower

Aus genannten Gründen, ist es wichtig, Fake-Influencer*innen und Fake-Follower*innen zu erkennen und strengstens zu meiden. Im Folgenden finden Sie einige Tipps, wie Sie genannte Schwindler bei Ihren Recherchen für Ihre nächste Influencer-Marketingkampagne entlarven können:

1. Nutzen Sie Analysetools für soziale Medien: Diese Tools können detaillierte Informationen über die Follower*innen der Influencer*innen liefern, mit denen Sie gerne zusammenarbeiten wollen. Stellen Sie sicher, Sie wissen alles über deren Standort, Aktivität und Engagement. Durch die Analyse dieser Daten können Sie verdächtige Aktivitätsmuster erkennen und feststellen, ob die Follower* echt oder gefälscht sind.

2. Suchen Sie nach verdächtigen Aktivitätsmustern: Mittels der gesammelten Daten können Sie wie gesagt Aktivitätsmuster erstellen und Schwankungen leichter erkennen. Achten Sie auf plötzliche Follower-Spitzen oder einen hohen Prozentsatz an inaktiven oder gefälschten Konten. Dies sind Anzeichen dafür, dass ein*e Influencer*in Follower*innen gekauft oder Bots eingesetzt hat, um die eigene Popularität zu steigern.

3. Achten Sie auf authentisches Engagement: Ein guter Indikator für wahre Influencer*innen ist das Maß an Engagement, das sie für ihre Beiträge bekommen. Eine hohe Anzahl von Kommentaren und Freigaben ist ein gutes Zeichen dafür, dass ein*e Influencer*in ein engagiertes Publikum hat.

4. Überprüfen Sie die Authentizität: Suchen Sie nach Influencer*innen, die womöglich zuvor auch schon von vertrauenswürdigen Drittunternehmen oder Organisationen überprüft wurden. Auch vorstellbar ist die Kollaboration mit Nano-Influencer*innen, da diese von vornherein unter 1.000 Follower*innen haben und die Wahrscheinlichkeit, dass sie für diese bezahlt haben, sehr gering ist. 

Lesen Sie mehr über den Aufstieg der Nano-Influencer*innen im Bereich das Influencer-Marketing auf dem Kolsquare Blog.

Mithilfe dieser Tipps können Marken und Unternehmen Fake-Influencer*innen und Fake-Follower*innen bei ihren Influencer-Marketing-Bemühungen effektiv erkennen und meiden. Was Ihnen aber auch garantiert helfen wird, ist der Kolsquare Credibility Score. Diese Punktzahl zwischen 0 und 100 zeigt Ihnen, wie “gesund” das Publikum der Influencer*innen ist, mit denen Sie gerne zusammenarbeiten wollen. Unsere KI errechnet für unsere globale Datenbank den genannten Prozentsatz, kontrolliert Profile auf Bots, inaktive Follower*innen, gekaufte Likes und gekaufte Follower*innen.

 

Kolsquare ist Europas führende Influencer-Marketing- Plattform, eine datengesteuerte Lösung, die es Marken ermöglicht, ihre Influencer-Marketing-Strategien zu skalieren und authentische Partnerschaften mit Content- Erstellern umzusetzen. Mithilfe unserer Technologie können Marketingexperten die besten KOL-Profile identifizieren, ihre KOL-Marketing-Kampagnen vollständig verwalten, ihre Ergebnisse messen und die Leistung mit Best Practices vergleichen.