Gepostet am
April 3, 2026

Der Algorithmus auf Instagram 2026: Wie bewertet die Plattform Inhalte?

Du kennst das ja schon: Die Algorithmen der Sozialen Plattformen verändern sich immer wieder. Vor allem der Instagram-Algorithmus ist dafür bekannt, manchmal intransparent und deshalb schwer zu verstehen zu sein. Die ständigen Aktualisierungen und die teilweise Geheimhaltung durch die Plattformen selbst machen es zu einer beachtlichen Herausforderung für Marketer:innen, die Mechanismen des Algorithmus zu verstehen und zu meistern. Wir schlüsseln die aktuelle Version des Instagram-Algorithmus auf, damit Du die Funktionsweise nachvollziehen und auf der Plattform wachsen kannst.

INHALTSVERZEICHNIS

iphone Ansicht der oberen linken Ecke mit dem Logo der Instagram-Anwendung
iphone Ansicht der oberen linken Ecke mit dem Logo der Instagram-Anwendung

Key Takeaways

  • Jeder Content – Bilder, Reels und Stories – wird vom Instagram-Algorithmus nach Kriterien wie Aktualität, Relevanz, Verweildauer und Popularität bewertet.
  • Es gibt nicht „den einen“ Algorithmus, sondern so viele wie es Funktionen in der App gibt: Feed, Explore-Bereich, Reels und Stories folgen eigenen Bewertungskriterien.
  • Neue Schlüsselmetriken seit 2025 sind View Rate, Sends per Reach und Likes per Reach, nicht mehr nur Likes und Kommentare.
  • Hashtags sind deutlich weniger relevant als früher; der Instagram-Algorithmus analysiert Inhalte zunehmend semantisch.
  • Originalität wird aktiv belohnt: Duplicate Content und Reposting werden algorithmisch abgestraft.
  • Instagram unterscheidet nun offiziell zwischen Connected Reach (Follower) und Unconnected Reach (Nicht-Follower).
  • Thematisch konsistente Accounts mit klarem Nischen-Fokus erhalten durch das neue Expertise-Ranking mehr Reichweite.

Wie funktioniert der Instagram-Algorithmus 2026? Und was beeinflusst ihn?

Head of Instagram Adam Mosseri klärte bereits 2021 in einem Blogpost auf, dass es keinen allmächtigen Algorithmus gibt, sondern eine Vielzahl von Algorithmen, Klassifizierern und Prozessen. Und jeder von ihnen hat seinen eigenen Zweck. Daran hat sich bis heute nichts geändert; die Komplexität hat jedoch deutlich zugenommen.

Als Instagram 2010 launchte, war die App ein einziger Stream an Bildern in chronologischer Reihenfolge. Mit dem stetigen Wachstum verpassten 2016 rund 70 % der Nutzer:innen Bilder im Feed, darunter fast die Hälfte der Beiträge von engen Freund:innen. Der Algorithmus war die Antwort darauf.

Das übergeordnete Ziel von Instagram ist, Nutzer:innen so lange wie möglich in der App zu halten. Dafür muss die Plattform Inhalte bieten, die wirklich interessieren und zur Interaktion einladen. Der Instagram-Algorithmus berücksichtigt Tausende von Faktoren und speichert Informationen über die Aktivitäten der Nutzer:innen, um Inhalte in einer personalisierten Reihenfolge anzubieten.

Update bei den Metriken: Was Instagram wirklich misst

Im Jahr 2025 hat Instagram neue Metriken eingeführt, die das bisherige Bild deutlich erweitern. Die klassische Reihenfolge der Interaktionen (Saves > Kommentare > Likes > Views) bleibt grundsätzlich gültig, wird aber durch folgende neue Signale ergänzt:

View Rate: Der Anteil der User:innen, die nach den ersten 3 Sekunden eines Videos weiterschauen. Die Bedeutung für den Algorithmus ist sehr hoch, denn die View Rate zeigt, ob der Hook funktioniert.

Views Over Time: Die Performance-Entwicklung eines Beitrags über die Zeit. Hier erkennt der Algorithmus also Evergreen-Content.

Sends per Reach: Und noch eine wichtige Metrik: Wie oft wird ein Beitrag per DM im Verhältnis zur Reichweite geteilt? Ein starkes Signal für echten Mehrwert und hohes Interesse am Inhalt.

Likes per Reach: Das Verhältnis von Likes zur Gesamtreichweite. Die Metrik bleibt relevant, ist aber weniger entscheidend als früher.

Saves: Die Zahl der gespeicherten Beiträge. Ebenfalls ein deutliches Zeichen für hohen Mehrwert.

Kommentare mit Inhalt (keine Emojis): Ein Anzeichen für echte Community-Interaktion.

Likes: Die klassische Gefällt-mir-Angabe. Bleibt relevant, ist aber allein nicht ausreichend.

Fazit: Einfache Likes gelten seit 2025 als oberflächliche Interaktion. Was wirklich zählt, sind bedeutungsvolle Kommentare, DMs als Reaktion auf Stories oder Reels, Saves und Shares sowie Antworten auf interaktive Story-Sticker (Umfragen, Fragen, Slider).

Connected Reach vs. Unconnected Reach

Instagram unterscheidet nun offiziell zwischen zwei Arten organischer Reichweite:

·      Connected Reach: Sichtbarkeit bei bestehenden Follower:innen. Wird vor allem durch Feed-Posts und Stories erzielt.

·      Unconnected Reach: Sichtbarkeit bei Nicht-Follower:innen, z. B. über Reels und den Explore-Bereich. Ideal zur Community-Erweiterung.

Beide Reichweiten werden getrennt voneinander bewertet und können unabhängig voneinander steigen oder fallen. In den Instagram Insights wird nun auch aufgeschlüsselt, wie viel Prozent der Reichweite von Followers und wie viel von Nicht-Followers stammt. Reels sind besonders relevant für die Unconnected Reach.

Wie bewertet Instagram aktuell die verschiedenen Formate?

Auch hier hat sich einiges im Instagram-Algorithmus verändert. Die wichtigsten Punkte, die Du kennen musst:

Feed und Stories

Instagram geht davon aus, dass die Nutzer:innen vor allem Posts und Stories von den Menschen sehen wollen, die ihnen am nächsten stehen. Die wichtigsten Signale sind:

·      Informationen über die Veröffentlichung: Likes, Kommentare, Saves, Engagement-Rate, Datum/Uhrzeit, Videodauer, Geolocation.

·      Informationen über den oder die Verfasser:in: Häufigkeit und Anzahl der Interaktionen, Nachrichtenverlauf.

·      Nutzeraktivität: Bisherige Interaktion mit ähnlichen Inhalten.

·      Verlauf der Nutzerinteraktion mit dem Creator: Kommentare, Likes, Check-Ins in der Vergangenheit.

Priorisiert werden Beiträge, bei denen Nutzer:innen folgende Aktionen ausführen: Verweildauer, Speichern, Kommentieren, Liken, Klick auf das Profil.

Reels

Reels sind und bleiben das reichweitenstärkste Format auf Instagram. Der Instagram-Algorithmus bewertet Reels vor allem anhand von:

·      Watch Time/View Rate: Wird das Reel vollständig angesehen? Wird es mehrfach abgespielt?

·      Sends per Reach: Wie oft wird das Reel per DM geteilt?

·      Saves und Kommentare

·      Nutzeraktivität: Welche Reels wurden zuletzt geliked, kommentiert oder gespeichert?

·      Interaktionshistory mit dem oder der Creator:in

·      Informationen über das Reel selbst: Musik, Art des Inhalts, Popularität.

Reels werden seit 2025 bis zu drei Minuten lang unterstützt, wobei längere Inhalte zwar akzeptiert, aber seltener empfohlen werden. Kurze, unterhaltsame Reels mit hohem Replay-Potenzial performen deutlich besser als klassische Foto-Posts.

Explore-Bereich

Der Explore-Bereich ist dazu gedacht, User:innen neue Inhalte vorzustellen. Instagram sammelt Fotos und Videos, die aufgrund des bisherigen Verhaltens (Ansichten, Likes, Kommentare, Check-Ins) gefallen sollten, und klassifiziert sie anhand von vier Signaltypen:

Beitragsinformationen: Wie oft und wie schnell wird der Beitrag geliked, kommentiert, gespeichert und geteilt?

Interaktionsgeschichte mit dem oder der Autor:in

Nutzeraktivität: Interaktionen mit bestimmten Inhaltstypen und dem Explore-Tab allgemein.

Informationen über den oder die Autor:in: Wie oft haben andere Nutzer:innen mit ähnlichen Interessen in den vergangenen Wochen mit dem Account interagiert?

Karussell-Posts

Karussell-Posts performen deutlich besser als Einzelfotos und sollten fester Bestandteil jeder Instagram-Strategie sein. Sie liefern mehr Inhalte auf einmal und fesseln die Nutzer:innen länger. Tipp: Füge Musik zu Karussells oder Fotos hinzu! Dadurch können diese im Reels-Tab erscheinen und die Reichweite zusätzlich erhöhen.

Expertise-Ranking: Im Nischen-Fokus die Reichweite pushen

Im Jahr 2025 hat Instagram einen weiteren Faktor eingeführt, der vor allem für professionelle Accounts, Marken und Content Creators mit klarem Fokus relevant ist: das sogenannte Expertise-Ranking.

Der Instagram-Algorithmus bewertet nicht nur, wie oft gepostet wird oder wie viele Interaktionen ein Account bekommt, sondern auch, wie stark ein Account innerhalb einer bestimmten Nische als Experte oder Expertin wahrgenommen wird. Das bedeutet konkret:

  • Wer regelmäßig hochwertigen Content zu einem klar umrissenen Thema veröffentlicht, wird von Instagram als thematisch relevant eingestuft.
  • Je konsistenter der Nischen-Fokus ist, desto öfter werden Beiträge in den Feeds von Nutzer:innen ausgespielt, die Interesse an genau diesem Thema haben – auch wenn sie dem Account noch nicht folgen.
  • Instagram bezieht zunehmend externe Signale ein, z. B. ob ein Profil auf Websites oder anderen Kanälen verlinkt wird.
  • Kooperationen mit anderen Expert:innen, Live Talks, Guides oder Tutorials fließen positiv ins Ranking ein.

Fazit: Wer sich klar positioniert und in einer Nische als Experte auftritt, wird nicht nur häufiger angezeigt, sondern auch als relevanter Content Creator eingeordnet, dem mehr Sichtbarkeit zusteht.

Originalität und Duplicate Content

Instagram geht seit mehr als einem Jahr konsequent gegen Duplicate Content vor. Accounts, die Inhalte anderer Creators ohne eigenen Mehrwert kopieren oder reposten, werden algorithmisch in ihrer Reichweite eingeschränkt und können aus den Empfehlungen entfernt werden.

Was als Duplicate Content gilt:

  • Reposts ohne eigenen Mehrwert oder Kommentar
  • Generische KI-Beiträge ohne inhaltliche Tiefe
  • Videos mit Wasserzeichen anderer Plattformen (z. B. TikTok-Clips, die auf Instagram hochgeladen werden)
  • Wiederholt identische oder nahezu identische Inhalte. 2026 ist Instagram noch strenger geworden. Reels mit ähnlichem Intro, demselben visuellen Aufbau oder nur minimal veränderten Varianten gelten bereits als Duplicate.

Das Ziel ist, echte Kreativität zu fördern, insbesondere bei kleinen und mittleren Accounts. Eigene Bild- und Videoinhalte, persönliche Geschichten und eine Kombination aus Informationsmehrwert und visuellem Stil werden vom Algorithmus bevorzugt.

KI-generierte Inhalte und AI-Label 

Instagram versieht viele KI-generierte Bilder und Videos automatisch mit einem AI-Label. Dies ist für Marketer:innen und Creators relevant, da KI-generierte Inhalte ohne inhaltlichen Mehrwert algorithmisch schlechter bewertet werden. Setze daher auf eigene Inhalte, echte Geschichten und einen klaren Mehrwert. Und zwar auch dann, wenn KI als Hilfsmittel eingesetzt wird.

Neue Funktionen: Trial Reels und öffentliche Story-Kommentare

Mit dem Update 2025 hat Instagram die Funktion „Trial Reels“ eingeführt. Sie ermöglicht es, Reels zunächst nur Nicht-Follower:innen anzuzeigen, ohne sie sofort im eigenen Profil zu posten. Nach der Performance-Analyse können die Reels dann regulär geteilt werden. Diese Funktion reduziert den Druck, neue Ideen direkt mit allen Followern zu teilen. Außerdem ermöglicht sie strategische Tests, um erfolgreiche Inhalte zu identifizieren. Und sie hilft dabei, die Unconnected Reach gezielt zu testen. Seit 2026 limitiert Instagram den Einsatz von Trial Reels, oft auf maximal fünf pro Tag.

Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit, öffentlich Kommentare unter Instagram Stories zu hinterlassen. Bisher konnten Nutzer:innen auf Stories nur mit Emojis oder Direktnachrichten reagieren. Diese Änderung fördert die Interaktion und bietet neue Wege, mit der Community zu kommunizieren. Und sie und liefert dem Algorithmus zusätzliche Interaktionssignale.

Wie kann ich meine organische Reichweite erhöhen?

Instagram bietet mehrere Möglichkeiten, die organische Reichweite in die Höhe zu treiben. Die wichtigsten Tipps und Empfehlungen dafür sind:

Unterhaltsame und interaktive Inhalte veröffentlichen

Stelle bei der Erstellung von Inhalten immer die Nutzer:innen in den Mittelpunkt. Beiträge sollten visuell ansprechend sein und eine starke emotionale Reaktion hervorrufen oder konkreten Nutzen bieten, der zum Speichern oder Teilen einlädt.

Reels strategisch einsetzen

Reels sind nach wie vor das Format mit der höchsten organischen Reichweite. Seit 2025 zählen jedoch nicht mehr nur Trendsounds und schnelle Schnitte. Reels sollten Teil der Markenkommunikation sein: Insights geben, Geschichten erzählen, Prozesse erklären. Eigene Sounds oder Voiceover performen oft besser als generische Trendmusik. Achte außerdem auf einen starken Hook in den ersten drei Sekunden: Die View Rate ist ein zentrales Ranking-Signal.

Hashtags gezielt und sparsam einsetzen

Hashtags sind auf Instagram deutlich weniger relevant als früher. Laut Adam Mosseri (Head of Instagram) analysiert der Instagram-Algorithmus Inhalte zunehmend semantisch – also anhand von Bedeutungszusammenhängen und Keywords in Bildunterschriften und Alt-Texten. Hashtags helfen noch bei der Kategorisierung und zur gezielten Ansprache von Nischen-Communities, sind aber kein Haupthebel für Reichweite mehr. Empfehlung: Drei bis fünf relevante, spezifische Hashtags pro Beitrag.

Zur besten Zeit für das Publikum posten

Wenn Du zu Zeiten postest, zu denen Deine Follower aktiv sind, hast Du eine größere Chance, ganz oben im Newsfeed zu erscheinen. Allgemeine Richtwerte: 11:00–13:00 Uhr und 19:00–21:00 Uhr; Montag, Mittwoch und Donnerstag performen tendenziell besser als Sonntag. Butze Deine Instagram Insights, um die optimalen Zeiten für Dein spezifisches Publikum zu ermitteln.

Neueste Beiträge in Stories bewerben

Im Durchschnitt wird ein Beitrag nur bei maximal 60 % der Follower:innen angezeigt. Informiere Deine Follower:innen über neue Veröffentlichungen, indem Du diese als Story bewirbst.

Community aktiv einbinden

Der Algorithmus bewertet die Qualität von Beiträgen anhand echter Community-Interaktionen. Fördere die Interaktion über alle Formate hinweg: Q&A-Sticker in Stories, Fragen in Reels, Umfragen, Broadcast-Channels für enge Followers. Beantworte Kommentare und DMs, denn das signalisiert dem Algorithmus, dass Dein Account aktiv und relevant ist.

Nischen-Fokus und Expertise aufbauen

Positioniere Dich klar in einer Nische und veröffentliche regelmäßig thematisch konsistenten Content. Je klarer Dein Expertenstatus, desto mehr Reichweite erhältst Du auch bei Nicht-Follower:innen durch das Expertise-Ranking.

Partnerschaften eingehen

Die Zusammenarbeit mit anderen Accounts in Deiner Nische kann helfen, ein größeres Publikum zu erreichen. Shoutouts, Gastbeiträge oder gemeinsame Inhalte – und natürlich Influencer-Marketing – sind bewährte Instagram-Strategien.

Ergebnisse tracken

Behalte Deine Instagram Insights im Auge. Seit 2025 sind die Insights deutlich detaillierter: Welche Reels haben eine hohe Watch Time? Welche Karussells wurden gespeichert? Wie hoch ist die Sendsper-Reach-Rate? Analysiere regelmäßig, erkenne Muster und lass Learnings in den nächsten Content einfließen.

Wie oft sollte man auf Instagram posten?

Die optimale Posting-Frequenz hängt von Deinen Zielen, der Art der Inhalte und dem Engagement Deiner Zielgruppe ab. Aber es gibt allgemeine Richtlinien und Tipps für Deine Instagram-Strategie:

·      Qualität geht vor Quantität: Weniger Beiträge von hoher Qualität sind effektiver als viele oberflächliche Inhalte.

·      Mindestens 3x pro Woche posten, um Sichtbarkeit und Interaktion zu steigern.

·      Täglich in Stories aktiv sein. Aber nicht mehr als 4–5 Stories pro Tag, da laut Adam Mosseri bei höherer Frequenz Reichweiteneinbußen auftreten können.

·      Zur aktivsten Zeit des Publikums posten. Nutze Deine Insights, um die Posting-Zeiten zu optimieren.

·      Verschiedene Posting-Frequenzen testen, um herauszufinden, was für Dein Publikum am besten funktioniert.

Was ist eine gute Reichweite auf Instagram?

Eine gute Reichweite auf Instagram kann je nach der Zahl Deiner Follower:innen und der Engagement Rate Deines Publikums variieren. Im Allgemeinen ist eine gute Reichweite auf Instagram gegeben, wenn ein signifikanter Prozentsatz Deiner Follower:innen Deine Beiträge sieht und sich mit diesen beschäftigt. Eine Reichweite von 10% oder mehr gilt als gut, während eine Reichweite von 20% oder mehr schon ausgezeichnet ist.

Wichtig ist jedoch zu wissen, dass die Reichweite auf Instagram von verschiedenen Faktoren wie der Art des Inhalts, der Tageszeit, dem Wochentag und Änderungen des Instagram-Algorithmus abhängt. Es ist auch erwähnenswert, dass eine große Anzahl von Follower:innen nicht unbedingt eine hohe Reichweite garantiert, da die Engagement Rates wichtiger sein können als die Größe des Publikums.

Letztendlich sollte der Erfolg Deines Instagram-Kontos nicht nur auf der Reichweite beruhen. Engagement, wie Likes, Kommentare und Shares, kann ein besserer Indikator dafür sein, wie gut die Inhalte bei Deinem Publikum ankommen. Der Aufbau einer starken Gemeinschaft engagierter Followers, die Deiner Marke oder Botschaft treu sind, kann wertvoller sein als eine große Anzahl von Follower:innen mit niedrigen Engagement Rates.

Warum drosselt Instagram die Reichweite?

Instagram bremst die Reichweite aus zwei Hauptgründen:

Monetarisierung: Nutzer:innen sollen für mehr Sichtbarkeit Werbung buchen.

Relevanz: Die Plattform möchte, dass die User:innen nur die Inhalte sehen, die sie wirklich interessieren. Der Algorithmus prüft, wie gut Content ankommt: View Rate, Verweildauer, Interaktionen.

Zusätzlich kann Reichweite gedrosselt werden, wenn Inhalte als Duplicate Content erkannt werden, wenn ein Account längere Zeit inaktiv war, oder wenn Engagement-Tricks (z. B. gekaufte Likes) eingesetzt werden – diese werden nun aus gutem Grund noch schneller erkannt als früher und abgestraft.

Über Kolsquare

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