Gepostet am
22/12/2022

Der LinkedIn-Algorithmus im Jahr 2023

Particulièrement pour le secteur B2B, LinkedIn nBesonders für den B2B-Bereich darf LinkedIn nicht vergessen oder unterschätzt werden. LinkedIn ist zu einer wichtigen Plattform für Networking gewachsen, die viele Möglichkeiten für Unternehmen bietet, mit potenziellen Kund*innen und Mitarbeiter*innen in Kontakt zu treten und sich in der Branche zu positionieren. Im Mai 2022 aktualisierte das Netzwerk den Algorithmus, weshalb wir uns heute die Frage stellen, wie der LinkedIn Algorithmus in 2023 funktioniert .e doit pas être oublié ou sous-estimé. LinkedIn est devenu une importante plateforme de réseautage, offrant de nombreuses opportunités aux entreprises pour entrer en contact avec des clients et des employés potentiels et se positionner dans le secteur. En mai 2022, le réseau a mis à jour son algorithme, c'est pourquoi nous nous demandons aujourd'hui comment l'algorithme de LinkedIn fonctionnera en 2023.

Computerbildschirm mit Codezeilen

Key-Takeaways

  • LinkedIn wird mehr und mehr für Influencer-Marketing und besonders für B2B-Marketing genutzt, wie Branchen-Expert*innen berichten.
  • In 2022 aktualisierte LinkedIn den Algorithmus, der zwar immer noch Engagement favorisiert, aber auch mehr auf die Posting-Zeit oder die Qualität der Beiträge schaut.
  • Beiträge werden in drei Kategorien eingeteilt, die über den Erfolg Ihrer Inhalte entscheiden: Spam, Durchschnitt, Standard.

Es finden sich zunehmend Influencer*innen und Content-Ersteller*innen auf dem sozialen Netzwerk LinkedIn, mit der Tendenz steigend für 2023. LinkedIn bietet dabei viele Vorteile, die andere Plattformen nicht unbedingt haben. Dazu gehören zum Beispiel kollaborative Formate wie Webinare, Lives und Audio- und Video-Events und die allgemein hohe Expertise der Nutzer*innen. So könnte sich LinkedIn zu einem Must-Have für Fachleute entwickeln, wie der Kolsquare Trends Report 2022 zeigt. Neben dem Fachwissen werden aber zunehmend Lifestyle-Themen geteilt.

Trotz der Vorteile von LinkedIn gibt es weiterhin Probleme bei der Umsetzung von Influencer-Marketing. Es fehlen vor allem Analysetools, weshalb Fachleute die Performance der Leistungen von Influencer*innen kaum messen und demnach kaum analysieren können. Wie Kolsquare CEO Quentin Bordage im genannten Kolsquare Trends Report erklärt: “LinkedIn blockiert jeglichen Zugang zu Daten. Influencer-Marketing kann sich nicht durchsetzen, solange wir es nicht industrialisieren können.”

Die Änderungen des LinkedIn Algorithmus in 2022

Im Mai 2022 also aktualisierte LinkedIn den Algorithmus der Plattform. Während die grundlegende Funktionsweise des Algorithmus nicht geändert wurde, führte die Plattform Beschränkungen ein und berücksichtige vor allem mehr explizite Variablen, welche sich erheblich auf die Sichtbarkeit von Beiträgen auswirken können. Die Updates zielen vor allem auf die Nutzer-Experience, weshalb die Plattform den Nutzer*innen auch mehr individuelle Kontrolle über ihren Newsfeed zurückgibt. Mittels bestimmter “Filter” können diese genauer festlegen, was sie sehen und was sie eben nicht sehen wollen.

Nutzer*innen hatten sich schon länger über die Omnipräsenz von Umfragen im Newsfeed beschwert. Diese erhöhten die Sichtbarkeit künstlich, da Umfragen generell ohne Mühe Tausende von Aufrufen generieren konnten, was der Algorithmus allgemein begünstigte. Dies hatte jedoch zur Folge, dass sinnlose Umfragen wie “Trinken Sie lieber Tee oder Kaffee” Nutzer*innen überschwemmten.

Auch auf LinkedIn werden wie auf anderen sozialen Netzwerken politische Inhalte geteilt, die in ihrer Polarität die Fragmentierung der Gesellschaft unnötig anheizen. Bisher war es noch nicht nötig gewesen, bestimmte Inhalte auf LinkedIn zu verbieten oder zu zensieren, jetzt ist dies in den Vereinigten Staaten jedoch möglich, so die Website “into the minds”. Neu ist außerdem, dass der Algorithmus diese expliziten Rückmeldungen zu unerwünschten Inhalten (und auch Autoren) berücksichtigt.

Des Weiteren lernt der Algorithmus auf LinkedIn das Feedback von „Ich habe zu viele Beiträge zu diesem Thema gesehen“ zu integrieren. So wird jeder Beitrag mit beispielsweise einem NLP-Algorithmus analysiert, um ihn zu „taggen“, also um ähnliche Inhalte miteinander zu verknüpfen. Bei der Kürze der Beiträge, die im Durchschnitt weniger als 39 Wörter haben, ist das jedoch ein wenig erfolgversprechendes Unterfangen.

Wie funktioniert der LinkedIn Algorithmus in 2023?

Der Algorithmus der Plattform steht durch genannte Updates vor zwei großen Herausforderungen: Die Nutzer*innen dazu zu bringen, die Filter zu verwenden und gleichzeitig das Formen einer Filterblase zu vermeiden, die dann nämlich wiederum den Newsfeed gegebenenfalls reduziert.

Wie schon am Anfang dieses Beitrags erwähnt, bleibt die Engagement-Rate auch im Jahr 2023 wichtig für den Algorithmus auf LinkedIn. Doch wie können Sie diese nun boosten?

Ein klassischer CTA auf LinkedIn ist „Hinterlassen Sie einen Kommentar, wenn Sie ‘xy’ kostenlos erhalten möchten.” Diese Art des Likes oder Kommentare-Fishing sieht der Algorithmus jetzt nicht mehr gern. LinkedIn selbst erklärt in dem eigenen Blog:

„Wir haben mehrere Beiträge gesehen, die die Community ausdrücklich dazu auffordern oder ermutigen, sich mit Inhalten über Likes oder Reaktionen zu beschäftigen – gepostet, um die Reichweite auf der Plattform zu erhöhen. Wir haben gehört, dass diese Art von Inhalten für manche irreführend und frustrierend sein kann. Wir werden diese Art von Inhalten nicht fördern und ermutigen jeden in der Community, sich darauf zu konzentrieren, zuverlässige, glaubwürdige und authentische Inhalte zu liefern.“

Sie sollten also für Ihre Beiträge auf LinkedIn (genau wie auf anderen sozialen Netzwerken) nicht immer den gleichen Wortlaut verwenden. Immerhin verärgert das nicht nur den Algorithmus sondern lässt auch Ihre Follower*inen genervt zurück. Verändern Sie die Wortfolge oder lassen Sie sich gleich etwas Besseres einfallen – behalten Sie jedoch im Hinterkopf, dass auch Umfragen auf LinkedIn mittlerweile eher ungern gesehen sind.

Daher sollten Sie auch auf LinkedIn Inhalte mit Mehrwert erstellen. Bringen Sie Ihre Follower*innen dazu, sich mit dem Gesagten beschäftigen zu wollen, geben Sie den Nutzer*innen ein wenig Kontrolle zurück und befürworten Sie echten Austausch in den Kommentaren.

Des Weiteren werden Inhalte auf LinkedIn von nun in drei Kategorien gefiltert, wobei Expert*innen sich weiterhin fragen, wie der Algorithmus diese Daten sammeln wird.

  • Spam: Ihr Beitrag wird sofort gelöscht oder nicht mehr angezeigt. Achten Sie also auf grammatikalisch richtige Formulierungen, vermeiden Sie zu viele Links, markieren Sie maximal fünf Nutzer*innen, posten Sie mit mindestens drei Stunden dazwischen und vermeiden Sie Hashtags wie „folgen“, „kommentieren“ oder „mögen“.
  • Durchschnitt: Ihr Beitrag wird Ihren Follower*innen gezeigt, der Erfolg wird sich aber erst langfristig zeigen. Markieren Sie also nur, wer auch wirklich antworten wird. Halten Sie sich generell an die Faustregel von drei Hashtags pro Posts, wobei Sie von allgemein zu spezifisch wählen.
  • Standard: Ihr Beitrag wird mit Sicherheit auf lange Sicht bestimmt erfolgreich werden. Verwenden Sie also relevante Schlüsselwörter, aber in Maßen! Auch externe Links beeinflussen die Performance eines Posts positiv, doch sie gehören nicht in den Beitrag. Kommentieren Sie diese stattdessen in den Kommentaren.

Auch die Zeit spielt eine Rolle für den Algorithmus auf LinkedIn. Je schneller Nutzer*innen reagieren, desto besser. Insgesamt schreibt LinkedIn wäre die Kategorisierung der Beiträge ein einfaches Flussdiagramm: Der Übergang von Durschnitt zu Standard wäre fließend. Je mehr Sie täglich interagieren, desto mehr Menschen werden sich ebenfalls engagieren.

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