Ein kreatives Briefing, das Creator wirklich inspiriert
Der richtige Rahmen für starke Ideen, ohne Kreativität auszubremsen.
Ein unklarer oder unvollständiger Creative Brief lässt Creator rätseln. Diese Lücken erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte nicht zur Marke passen, zusätzliche Überarbeitungen nötig sind oder die Kampagnenziele verfehlt werden.
Gut strukturierte Creative Briefs nehmen diese Unsicherheit. Wenn Creator von Anfang an genau wissen, was erwartet wird, liefern sie deutlich häufiger Content, der sowohl die Marke als auch die Zielgruppe überzeugt.
In diesem Guide zeigen wir dir die Best Practices für einen wirkungsvollen Creative Brief im Influencer Marketing: welche Elemente unbedingt enthalten sein sollten, welche Fehler du vermeiden solltest und eine praktische Checkliste, die du für all deine Kampagnen wiederverwenden kannst.

Ein Creative Brief sollte Influencern klar zeigen, wie sie Inhalte produzieren, die zu deiner Marke passen, deine Ziele unterstützen und den Erwartungen von Plattform und Zielgruppe entsprechen.
Klare, gut strukturierte Briefs verkürzen die Produktionszeit und helfen dir, Influencer-Marketing-Kampagnen erfolgreich umzusetzen.
Briefings für Influencer-Kampagnen sind nicht mit Creative Briefs für Social-Media-Content auf eigenen Brand-Kanälen gleichzusetzen. Marketer müssen externen Creatorn die Marke und ihre Erwartungen klar erklären.
Checklisten, Bullet Points und eine einfache Sprache funktionieren deutlich besser als lange oder komplexe Briefings.
Ein Creative Brief ist ein Dokument, das Ziele, Kernbotschaften, Rahmenbedingungen und Deliverables für einen werblichen Content definiert.
Ein guter Creative Brief im Influencer Marketing unterscheidet sich von internen Social-Media-Briefs, da Influencer externe Creator sind und in der Regel weniger Wissen über die Marke mitbringen.
Ein Creative Brief im Influencer Marketing soll dem Creator alle Informationen liefern, die er braucht, um kreativen Content zu produzieren, der deine Ziele oder die deines Kunden erreicht.
Ein guter Creative Brief bringt mehrere Vorteile mit sich:
Creator brauchen klare Leitplanken zu Zielen, Botschaften und Rahmenbedingungen, um Inhalte zu erstellen, die Ergebnisse liefern. Struktur bedeutet dabei aber nicht, dass Authentizität verloren geht.
Ziel ist es, ausreichend Guidelines vorzugeben und gleichzeitig die eigene Stimme des Creators zu bewahren. Wird Content zu werblich oder zu stark geskriptet, leidet die Performance meist, weil er auf die Community unauthentisch wirkt.
Ist dein Brief unklar oder unvollständig, kannst du Creatorn kaum vorwerfen, dass sie beim ersten Anlauf keinen überzeugenden Content liefern. Umso wichtiger ist es, Zeit in einen Brief zu investieren, der Markenbotschaften, Produktplatzierung und Deadlines klar erklärt, damit der Content performt.
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Der Markenüberblick gibt Creatorn Kontext dazu, wer ihr seid und warum es diese Kampagne gibt. Ohne dieses Verständnis fällt es Influencern schwer, deine Marke überzeugend zu präsentieren.
Dieser Abschnitt ist besonders wichtig, wenn du mit Creatorn arbeitest, die noch nie mit deiner Marke kooperiert haben oder sie bisher nicht kannten.
Halte den Markenüberblick kurz und prägnant. Ziel ist es, genug Informationen zu liefern, damit Creator deine Marke korrekt darstellen können, ohne sie mit internen Details zu überladen.
Im Markenüberblick solltest du folgende Punkte abdecken:
Was möchtest du erreichen? Ein klar definiertes Kampagnenziel gibt Creatorn eine klare Richtung. In diesem Abschnitt solltest du in wenigen Sätzen erklären, warum die Kampagne stattfindet und wie der Content des Creators dazu beiträgt.
Das gehört ins Kampagnenziel:
Dieser Abschnitt beschreibt, in welchem Format der Content umgesetzt werden soll und welche Zielgruppe erreicht werden soll. Eine klar definierte Buyer Persona hilft dem Creator, Tonalität, Botschaften und kreative Umsetzung an deine Zielgruppe anzupassen.
Folgende Punkte solltest du hier aufnehmen:
Bevor du den Brief schreibst, solltest du bereits sicher sein, dass die Zielgruppendemografie des Creators zu deiner Zielgruppe passt.
Eine Influencer-Marketing-Plattform wie Kolsquare liefert dir die Daten, um Zielgruppenstruktur, Interessen und Engagement von Creatorn zuverlässig zu analysieren.
Damit Content Wirkung entfaltet, brauchst du eine klare Hauptbotschaft. Diese Key Message sorgt dafür, dass alle kreativen Beteiligten über alle Kanäle hinweg auf dasselbe Ziel einzahlen.
So definierst du deine Key Message:
Die Brand Guidelines sollten klar festlegen, wofür die Marke steht, wie sie dargestellt werden soll und welche Inhalte oder Aussagen vermieden werden müssen.
Bevor du diesen Abschnitt schreibst, solltest du berücksichtigen, wie gut der Creator deine Marke bereits kennt.
Ist er mit ihr vertraut, kannst du hier Annahmen korrigieren und dein Branding gezielt schärfen.
Ist die Marke neu für ihn, braucht der Brief ausreichend Kontext und klare Leitlinien, damit er dein Produkt authentisch präsentieren kann.
Diese Punkte sollten in den Brand Guidelines enthalten sein:
Gehe nicht davon aus, dass der Creator dein Produkt kennt. Im Brief solltest du klar erklären, welche Produkte erwähnt werden sollen, wofür sie stehen und wie sie im Content gezeigt oder genutzt werden sollen.
Folgende Informationen gehören in den Produktabschnitt:
Content-Referenzen helfen Creatorn dabei, Stil, Look & Feel und das gewünschte Storytelling besser zu verstehen – Dinge, die sich oft nur schwer in Worte fassen lassen.
Die Beispiele sollten zur vorgesehenen Plattform und zum Format passen, um Missverständnisse zu vermeiden. Außerdem solltest du klarstellen, dass die Referenzen als Inspiration dienen und nicht kopiert werden sollen.
Folgende Referenzen solltest du im Brief aufnehmen:
In diesem Abschnitt legst du genau fest, was der Creator liefern soll. Klar definierte Deliverables vermeiden Missverständnisse in Bezug auf Umfang, Länge und Format des Contents.
Diese Punkte solltest du zu Deliverables und Formaten festhalten:
Hier definierst du klar, welche Elemente im Content enthalten sein müssen – und was unbedingt vermieden werden soll. Klare Regeln an dieser Stelle verhindern lange Korrekturschleifen.
Folgende Non-negotiables solltest du festlegen:
Klare und realistische KPIs helfen Creatorn zu verstehen, was Erfolg bedeutet, und geben beiden Seiten eine saubere Grundlage, um Ergebnisse korrekt zu bewerten.
KPIs sollten konkret, messbar und – wenn möglich – mit früheren Kampagnen vergleichbar sein.
Diese Punkte solltest du zu den KPIs festhalten:
Im Folgenden findest du ein Beispiel für einen Creative Brief im Influencer Marketing, der Creatorn eine klare und umsetzbare Richtung vorgibt.
TryOn ist eine mobile App, mit der Nutzer Kleidung aus Online-Shops virtuell anprobieren können.
Sobald ein Look erstellt ist, kann er geteilt werden, um vor dem Kauf Feedback von Freunden einzuholen.
Im Mittelpunkt steht die Idee, Shopping unterhaltsamer, sozialer und interaktiver zu machen.
TryOn als soziale Alternative zum alleinigen Shoppen positionieren und modeaffine Nutzer dazu motivieren, die App herunterzuladen.
Shopping macht gemeinsam mehr Spaß.
Tonalität: sozial, selbstbewusst, spielerisch, fashion-forward
Do:
Don’t:
Instagram:
Es gibt einige typische Fehler, die in Creative Briefs immer wieder auftauchen. Wenn du sie vermeidest, reduzierst du Missverständnisse, unnötige Korrekturen und unterperformende Influencer-Marketing-Kampagnen.
Unklare Ziele wie „Awareness steigern“ oder „Engagement pushen“ machen es Creatorn schwer zu verstehen, was der Content konkret erreichen soll.
Definiere deshalb immer klar, welche KPIs getrackt werden. So können Creator auch frühere Inhalte analysieren, die ähnliche Ergebnisse erzielt haben.
Begriffe wie „Upper-Funnel-Aktivierung“ oder „Brand Salience aufbauen“ sind für Marketer geläufig, für Creator aber oft schwer greifbar.
Eine verständliche, konkrete Sprache – etwa „mehr Verkäufe bei Menschen erzielen, die die Marke bereits kennen“ oder „zeigen, wie unser Föhn im Alltag genutzt wird“ – hilft Creatorn, deine Erwartungen richtig einzuordnen.
Wenn ein Brief verlangt, mehrere Markenbotschaften gleichzeitig zu transportieren, verliert der Content schnell an Fokus.
Best Practice ist es, dich auf eine klare Kernbotschaft zu konzentrieren, die bei der Audience hängen bleiben soll.
Die gleichen Anweisungen für TikTok, Instagram und YouTube zu verwenden, ist ein häufiger Fehler.
Auch wenn Content plattformübergreifend genutzt werden kann, sollte der Brief immer die jeweiligen Plattform-Codes berücksichtigen.
Snapchat funktioniert zum Beispiel besonders gut mit spontanen Behind-the-Scenes-Inhalten, während Instagram stärker auf kuratierte, lifestyle-orientierte Inhalte setzt.
Ein guter Creative Brief ist übersichtlich, klar strukturiert und arbeitet mit Bullet Points, Zwischenüberschriften und kurzen Absätzen.
Zu lange Textblöcke erhöhen das Risiko, dass wichtige Informationen übersehen werden.
Briefs, die exakte Skripte, konkrete Szenen oder feste Formulierungen vorschreiben, schaden der Authentizität.
Wenn Creatorn zu wenig kreativer Spielraum bleibt, wirkt der Content schnell gezwungen – und die Performance leidet.
Besser ist es, Influencern Freiraum zu lassen. Wenn das Creator-Match stimmt, wissen sie am besten, wie sie deine Zielgruppe erreichen.
Unklare Timings, nicht definierte Budgets oder unklare Zuständigkeiten führen schnell zu Verwirrung und Verzögerungen.
Klare Zeitpläne und definierte Freigabeschritte helfen dabei, Prioritäten zu managen, alle Stakeholder auszurichten und Scope Creep zu vermeiden – besonders bei mehreren Beteiligten.
Die unverhandelbaren Vorgaben sind arguably der wichtigste Bestandteil eines Creative Briefs.
Klare Dos & Don’ts verhindern offensichtliche Fehler, reduzieren Korrekturschleifen und schützen die Marke vor Compliance- und Messaging-Risiken.
Gleichzeitig gilt: Kein Abschnitt funktioniert isoliert.
Ein Creative Brief ist nur dann wirklich effektiv, wenn Marke, Ziele, Zielgruppe, Kontext, Key Message und KPIs klar erklärt sind.
Fehlt einer dieser Bausteine, steigt das Risiko für Missverständnisse und schwache Performance deutlich.
Ein Creative Brief bringt Marken, Influencer und Kreativteams auf ein gemeinsames Ziel.
Im Gegensatz zu internen Briefs muss ein Influencer-Brief die Marke und ihre Erwartungen klar erklären – und trotzdem Raum für Authentizität lassen.
Doch für eine wirklich erfolgreiche Kampagne brauchst du Daten.
Plattformen wie Kolsquare unterstützen Marken dabei, stärkere Influencer-Marketing-Briefs zu erstellen, basierend auf:
Kolsquare ist Europas führende Influencer Marketing Plattform, eine datengesteuerte Lösung, mit der Marken ihre Bekanntheit und ihren Umsatz durch authentische Content-Kollaborationen mit inspirierenden KOLs (’Key Opinion Leader’) steigern können.Unsere innovative Technologie ermöglicht es, durch AI und Big Data die besten KOL-Profile zu identifizieren Marketingkampagnen zu erstellen und verwalten, Ergebnisse zu analysieren und Wettbewerber zu analysieren - alles in einem Tool.Kolsquare arbeitet mit Hunderten von internationalen Kunden zusammen (Coca-Cola, Netflix, Sony Music, Publicis, Sézane, Sephora, El Corte Inglés, Vinted, u.v.m. ) und bietet Zugang einer umfassenden Datenbank an KOLs, die alle Profile mit mehr als 5000 Followern in 180 Ländern auf Instagram, TikTok, Twitter, Facebook und YouTube abdeckt. Intuitive Automatisierungssoftware, Big Data, und eine Reihe von Add-ons und Integrationen (z.B. Shopify) optimieren dazu den Workflow und ermöglichen Marken und Agenturen, effizient den perfekten Partner für ihre Zielgruppe zu finden und einen dauerhaften ROI und Markenbekanntheit zu sicher.
Kolsquare ist eine registrierte B Corporation. Die Firma spendet 1% ihrer Umsatzes an gemeinnützige Organisationen und setzt sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit sozialen Medien und Influence ein.
Seit Oktober 2024 ist Kolsquare Teil von Team.Blue, einem führenden digitalen Enabler für Unternehmen in Europa, der aus über 60 erfolgreichen Marken in den Bereichen Webhosting, Domains, E-Commerce, Online-Compliance, Lead-Generierung, und soziale Medien besteht.